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DIY: Windlichter

Veröffentlicht am

Das Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien fördert die Sensibilität in den Fingern und trainiert verschiedene Greifformen.

Benötigte Materialen

  • Leere Marmeladen oder Honiggläser
  • Naturmaterialien wie Äste, dünne Zweige, etc.
  • Naturbast
  • Klebstoff/Holzleim
  • Feiner Sand
  • LED-Kerzen
  • Draht
  • Dekobänder
  • Evtl. einen Ast zum Aufhängen

Kurzüberblick über die Arbeitsschritte

  1. Aufhängung an den Gläsern montieren
  2. Äste zuschneiden
  3. Gläser bekleben und dekorieren
  4. Sand einfüllen und Kerzen hineinstellen

Anleitung

Bevor man mit der Herstellung der Windlichter beginnen kann, müssen alle Materialien gesammelt und vorbereitet werden. Die leeren Marmelade oder Honiggläser sollten gut gereinigt und getrocknet werden. Bei einem gemütlichen Herbstspaziergang können Naturmaterialien wie Äste, dünne Zweige etc. gesammelt und mit einer Gartenschere auf die gewünschten Längen zugeschnitten werden.

Bevor die Gläser beklebt werden, wird die Aufhängevorrichtung angebracht. Dazu wird ein Draht sehr fest oben um das Glas herumgedreht. An diesem Draht können die Dekobänder oder eine starke Schnur angeknotet werden. Wenn alles fest sitzt, steht dem Dekorieren der Gläser nichts mehr im Wege. Im Beispiel auf der Abbildung wurden sehr dünne Äste um das Glas gewickelt und festgeklebt. Das Festkleben der Äste gelingt am besten mit einem Holzleim, der großzügig mit einem Pinsel auf das Glas aufgetragen wird. Es ist wichtig, die Aststücke für einige Zeit festzudrücken, da sie durch Bewegung des Glases leicht verrutschen können. Wenn der Leim getrocknet ist und die Aststücke gut halten können, die Gläser noch mit verschiedenen Dekobändern oder Naturbast dekoriert werden. Diese Materialien werden ebenfalls mit Leim oder Bastelkleber fixiert.

Zum Schluss in jedes Glas ein wenig Sand einfüllen und die LED-Kerze hineinstecken. Wenn die Gläser wie auf dem Beispiel aufgehängt werden sollen, einfach einen dickeren Ast auf die gewünschte Länge zuschneiden und die Bänder daran gut festknoten. Mit einem zusätzlichen Draht oder einer dicken Schnur, die am Ast befestigt wird, kann das Ganze dann an einem Haken aufgehängt werden.

ACHTUNG: In diesem Fall darf aber unter keinen Umständen eine echte Kerze im Glas stehen. Die Wärme der Flamme kann dazu führen, dass das Holz oder die Aufhängung darüber Feuer fangen. Eine sichere Alternative sind kleine LED-Kerzen.

Tipp

Damit die Äste sich um das Glas biegen lassen und dabei nicht abbrechen, empfiehlt es sich, sie vorher für einige Zeit in Wasser einzuweichen, damit sie biegsamer werden. Statt normalem Natursand kann auch bunter Dekosand in die Gläser gefüllt werden, um das gesamte Werkstück noch etwas aufzupeppen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Verwendung bunter LED Kerzen bzw. Bänder zum Aufhängen. Neben den Ästen können natürlich auch andere Naturmaterialien wie Bucheckern, kleine Zapfen, runde Holzscheiben etc. auf die Gläser geklebt werden. Selbstverständlich können die Gläser auch mit anderen Gegenständen wie diversen Dekomaterialien, ausgeschnittenen Motiven aus Tonpapier, Glitzersteinen etc. beklebt werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein weiteres, sehr einfaches, Beispiel sehen Sie auf der zweiten Abbildung. Hier wurde nur ein grünes Dekoband auf das Glas geklebt und mit einer Schleife aus Naturbast dekoriert. Die Windlichter eignen sich natürlich auch gut zum Hinstellen auf den Tisch. Dann wird die Aufhängung nicht benötigt und die Herstellung wird etwas einfacher.

Gut, zu wissen

Das Zuschneiden der Äste mit der Gartenschere erfordert viel Hand und Fingerkraft und eignet sich gut als Training. Durch die Dicke der Äste kann es gut variiert und so auf die individuellen Fähigkeiten zugeschnitten werden. Das Arbeiten mit den unterschiedlichen Materialien fördert außerdem die Sensibilität in den Fingern und trainiert verschiedene Greifformen. Bei der Herstellung der Windlichter können Sie sehr kreativ sein und die Gestaltungsarten individuell an Ihre Fähigkeiten anpassen.

Quelle: MS Ergotherapie Aufsteller, S. 18-19


, Veröffentlicht in: Allgemein, PatientInnen
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